Burgstelle Buechwald, Heimberg

Dass auf dem Sporn von Buechwald, über der Schlucht des Loueligrabe eine Burg stand, war bis zur Entdeckung durch Jonas Glanzmann im März 2018 nicht bekannt. Historiker und Lokalhistoriker hatten immer wieder festgehalten, dass der Stammsitz der Herren von Heimberg bislang nicht gefunden wurde. Somit blieb die Burgstelle bislang nicht nur unerkannt, sondern unberührt.

Im Zentrum der Untersuchung standen immer die Archivprospektion. Mit den so gewonnenen und verknüpften Erkenntnissen der Feldprospektion entstand ein neues Bild einer Besiedlungslandschaft.

Die Burg wurde 2019 im Auftrag des Archäologischen Dienstes Bern neu vermessen und mit Bewilligung des Archäologischen Dienstes Bern mit dem Metalldetektor nach Funden abgesucht. Die gewonnenen Erkenntnisse flossen in die vorliegende Arbeit ein.

Im Auftrag der Burgergemeinde Heimberg als Eigentümer des Buechwald entstand eine Dokumentation zur Burgstelle und den Adligen von Heimberg. Als Ergänzung geben Informationstafeln direkt bei der Burgstelle am Wanderweg einen Überblick über die Anlage und ihre Geschichte.

Abb: Rekonstruktion Burg Heimberg im 12. Jahrhundert als Holzburg
Abb: In der Urkunde von 1146 geht es um die Schenkung des Egilof von Opelingen an das Kloster Frienisberg. Als Zeuge wird auch Burkhard von Heimberg genannt. Es ist dies die erste Nennung der Herren von Heimberg.
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